Die kamerainterne Objektivkorrektur (pdf)

engDieser Beitrag wurde archiviert und ist nur noch als pdf-Dokument verfügbar: Die kamerainterne Objektivkorrektur.

Dieser Beitrag ist auch verfügbar in / This article is also available in Englisch / English.

Advertisements

5 Antworten zu Die kamerainterne Objektivkorrektur (pdf)

  1. Rudi sagt:

    Vielen Dank für den Artikel, der ist immer noch recht exklusiv, ich habe via Google noch nichts besseres gefunden 🙂

    Beide Objektive oben waren allerdings moderne von Sony, die kennt die Alpha 7 „natürlich“. Aber was ist mit Altglas?
    Und das müssen gar nicht mal „uralte“ mechanische Schätzchen sein, kritisch sind z.B. schon SAL-85F28, SAL-50F14, SAL-2875 oder Sigma AF 24mm 1.8 EX DG Asp Makro für Sony/Konica Minolta, alle via LA-EA4 adaptiert. Werden die „in-camera“-korrigiert? Auf der Sony-Webseite
    (http://support.d-imaging.sony.co.jp/www/cscs/lens_body/index.php?mdl=ILCE-7M2&area=eu&lang=de) gibt es solche Information NICHT! Und den PreSales bei Sony anzumailen bringt auch nichts, da kommt nichts verwertbares zurück.

    Bräuchte man dafür doch die „App“?
    https://www.playmemoriescameraapps.com/portal/usbdetail.php?eid=IS9104-NPIA09014_00-000008
    Was könnte man damit noch herausholen? Kann man sich das RAW-Postprozessing (endlich) teilweise sparen?

    Und wie ist das bei Videos? Die Kameras können teilweise schon 2160p30 mit Sensorstabilisierung, da muss eine SOOC-JPEG-Einzelbildkorrektur schon vorher eingreifen, mit RAW & LR kommt man da nicht weiter.
    Sicher, der reine Fotograf zuckt die Schultern, aber die kleinen Videoclips können richtig Spaß machen, und wer schon eine Alpha 7 II besitzt schleppt doch nicht noch einen Camcorder mit?

    Besonders interessant wird es, wenn man die ILCE-7M2 (mit AF-Update von 11/2015 wenn das was bringt?!) mit dem neuen Sigma MC-11-Adapter paart.
    Und dann Altgläser mit Canon EF-Mount verwendet, die der Sigma-Adapter noch nicht kennt.
    Könnte da die Playmemories-App für SOOC-JPGs und Video helfen?

    DAS wäre doch mal ein Test, ich hätte auch schon ein paar Objektivvorschläge:

    1. Sigma Objektiv AF 24-70mm 2.8 EX DG HSM für Canon als günstiges „immer drauf“ (630€ vs. 2400€ für das SEL2470GM – gelesen, gelacht, gelocht 😉
    2. Canon Objektiv EF 50mm 1.8 STM
    3. Canon Objektiv EF 100mm 2.8 Makro USM
    4. Sigma Objektiv AF 70-200mm 2.8 EX DG APO HSM OS für Canon
    5. Sigma Objektiv AF 150-500mm 5.0-6.3 DG APO HSM OS für Canon

    Danke und Gruß

    • J. Haag sagt:
      Verfasser

      Hallo Rudi,
      Danke für das positive Feedback zum Kommentar. Die E- und FE-Objektive werden natürlich unterstützt wie Du richtig schreibst. Für Altglas ohne hinterlegtes Profil gibt es, wie Du auch richtig schreibst, die App „Objektivkompensation“, mit der ich mir an der A7RM2 Profile für mein Minolta MD 35mm F2.8 und das Minolta MD 21mm F2.8 angelegt habe. Tatsächlich kommt das bei mir auch so gut wie nie zum Einsatz, weil ich nur in RAW fotografiere. Wie das mit den von Dir genannten A-Mount-Objektiven von Sony oder sogar von Sigma und Tamron ist kann ich nicht sagen, denn ich nutze diese nicht (mehr). Vermutlich werden die Sony-Objektive mit SAM- und SSM-Autofokus unterstützt und über hinterlegte Profile korrigiert, denn sonst würde Sony die Nutzung der Adapter LAEA-3 und LAEA-4 ad absurdum führen. Für Sigma und Tamron sieht es da eher schlecht aus, denn auch wenn diese mechanisch und elektrisch funktionieren, so passt doch in den seltensten Fällen die Lens-ID. Hier ist eher zu erwarten, dass nichts korrigiert wird, weil das Objektiv nicht bekannt ist. Im schlimmsten Fall wird falsch korrigiert, weil die Lens-ID durch ein anderes Sony-Objektiv belegt ist.

      Alle von Dir vorgeschlagenen Tests sind interessant, aber leider befindet sich keines der genannten Canon- oder Sigma-Objektive in meinem Besitz und auch der Sigma MC-11 wird den Weg wohl nie in meinen Schrank finden, denn ich bin mit dem TechART III sehr zufrieden, an dem ich ein Canon 85mm F1.8 betriebe, welches 800 € günstiger war als das Zeiss Batis 85mm.

      Viele Grüße,
      Jörg

  2. marc champollion sagt:

    Ich lese in ernstzunehmenden Testberichten immer wieder, wie stark die Schärfe (Definition in L/mm oder L/Bildhöhe) in den Ecken nachlässt, ohne, dass mit einem Wort erwähnt wird, ob mit oder ohne Korrektur gemessen worden ist. Jetzt aber beginne ich, zu ahnen, dass es gar nicht so einfach ist, zu wissen, ob diese kamerainterne Korrektur eingreift oder nicht. Es müsste also zuerst eruiert werden, wann diese Korrektur (bei Fuji z.B. heisst sie LMO) eingreift, und das kann recht zeitraubend sein. Bei starken Weitwinkelobjektiven, vor allem bei den billigeren, am schlimmsten bei WW-Zooms, ist u.a. schon die Verzeichnung so stark, dass sie wahrscheinlich immer intern korrigiert wird. Ausnahme: man benutzt z.B. ein Olympus Objektiv, wie das 9-18mm, an einer Panasonic, wie ich es mache, weil Panasonic kein so putziges UWW anzubieten hat (153 Gramm!). Ich habe dann über die stark gekrümmten Linien nicht schlecht gestaunt. Aber man kann diese Verzeichnung mit geeigneten Programmen am Rechner im Nachhinein korrigieren, genau, wie man stürzende Linien wieder „richtem“ kann. Nur muss die Elektronik in jedem Fall interpolieren, und das senkt die Schärfe beachtlich. Man kann Architekten und Bildbandfotografen also nur empfehlen, Objektive zu verwenden, die keiner Korrektur bedürfen, was natürlich schwer ins Geld geht, weil diese Objektive auf Grund der verschwindend kleinen Serien immens teuer geworden sind. Oder man greift auf frühere Objektive aus der guten alten, analogen Zeit zurück, wie z.B. das sehr gute Leica Elmarit-R 2,8/19mm, oder sogar auf die guten, letzten M-Objektive wie die letzten Versionen der 21mm, vorausgesetzt, sie lassen sich auf moderne Digitalkameras verwenden, was bei den Spiegellosen kein Problem sein sollte wegen der kurzen Schnittweite; sowohl die Fuji X- wie die Sony Alpha 24×36 haben sehr kurze Auflagemaße, die sogar deutlich kleiner sind, als dasjenige der M-Leica (27,8mm). Die Frage ist nur, ob die wenig telezentrische Konstruktion eines 21mm für die Leica M mit dem Sensor Probleme verursacht. Dann blieben nur noch die besten Retrofokus-Konstruktionen wie das schon erwähnte Leica-R 19mm, Zeiss Distagone und einige anderen von z.B. Nikon und Canon.
    Marc Champollion

  3. champollion sagt:

    Wieviel geht durch die Korrektur verloren? Nicht wenig angeblich! Bei der Korrektur der Vignettierung kommt ein stärkeres Rauschen in die Ecken, und beim Entzerren sinkt die Definition erheblich. Leider verzeichnen die meisten WW-Objektive, v.a. die Zooms, nicht unerheblich, was die Trennschärfe nach der Korrektur oft um 30-40% gegenüber der Mitte senkt.
    Übrigens heisst es „Aberration“ und nicht „Abberation“.

    • J. Haag sagt:
      Verfasser

      Danke für Deinen guten Kommentar. Den Fehler habe ich korrigiert – an anderer Stelle war es auch richtig geschrieben….

Ich freue mich auf Deine Meinung:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s