Salve Mater – Lost place in Belgien / Belgium

Teile dieser ehemaligen psychatrischen Klinik in der Nähe von Leuven, Belgien sind mittlerweile saniert und in Wohnraum umgewandelt, aber andere Teile stehen immer noch leer und sind dem Verfall überlassen. Mit drei anderen Fotografen habe ich mir diese Einrichtung bzw. das, was davon übrig geblieben ist, angeschaut und die stellenweise beklemmende und bedrückende Atmosphäre auf mich wirken lassen.

Some parts of this former asylum nearby Leuven, Belgium have been restaurated and turned into living quarters, other parts are still abandoned and left to deterioration. I visited this place together with three other photographers, or what is left of it, to get an impression of the oppressive atmosphere.

Salve Mater war von 1927 bis 1997 in Betrieb. In ihr wendete Chefarzt Professor D’Hollander neue Formen der „Pflege und Heilung von Geisteskranken“ an. Viele der Bilder vermitteln den Eindruck, als ob die Räumlichkeiten eher überstürtzt verlassen wurden, denn in vielen Räumen finden sich noch private Gestände von sowie Dokumente über ehemalige Patienten neben gebrauchten und neuen Spritzen, Medikamenten und Behandlungspläne.

Salve Mater

Salve Mater was operative from 1927 until 1997. Professor D’Hollander, head of the institue, practiced new forms of „care and healing of mentally ill“. Many pictures give the impression that these rooms have been left in a hurry because there are plenty of private things of and documents about the patients next to new and use injection needles, medication and treatment plans.

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6 Antworten zu Salve Mater – Lost place in Belgien / Belgium

  1. Christoph sagt:

    Sieht gruselig aus. Vermitteln eine gute Stimmung. Sind die Räume gestellt? Das wirkt alles wie im Horrorfilm

    • J. Haag sagt:
      Verfasser

      Hallo Christoph,
      ich habe die Räume so fotografiert wie ich sie vorgefunden habe. Ob vorher Veränderungen vorgenommen wurden kann ich nicht in allen Fällen sagen – ist aber sehr wahrscheinlich.
      Horrorfilm?! Ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es für die Patienten stellenweise ein Horror gewesen sein muss. Der Komplex wirkte auf mich so, als ob das Ziel gewesen ist Menschen wegzusperren und ruhigzustellen.
      Ich werde dieses Jahr aber sicherlich nochmal hinfahren und versuchen in einem anderen Stimmungsfeld zu fotografieren. Die ersten Ideen habe ich dafür schon ….

      • Christoph sagt:

        Das erinnert alles an die Serie „American Horror Story“ oder Filme wie „Clockwork orange“. Vielleicht könnt ihr eine Idee mit lebenden Menschen umsetzen 🙂

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