Salve Mater – Lost place in Belgien

Teile dieser ehemaligen psychatrischen Klinik in der Nähe von Leuven, Belgien sind mittlerweile saniert und in Wohnraum umgewandelt, aber andere Teile stehen immer noch leer und sind dem Verfall überlassen. Mit drei anderen Fotografen habe ich mir diese Einrichtung bzw. das, was davon übrig geblieben ist, angeschaut und die stellenweise beklemmende und bedrückende Atmosphäre auf mich wirken lassen.

Salve Mater war von 1927 bis 1997 in Betrieb. In ihr wendete Chefarzt Professor D’Hollander neue Formen der „Pflege und Heilung von Geisteskranken“ an. Viele der Bilder vermitteln den Eindruck, als ob die Räumlichkeiten eher überstürtzt verlassen wurden, denn in vielen Räumen finden sich noch private Gestände von sowie Dokumente über ehemalige Patienten neben gebrauchten und neuen Spritzen, Medikamenten und Behandlungspläne.

Sitzbad / hip bath
Flickr-Album Salve Mater 2015
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J. Haag

Ich bin 1967 geboren und am Rande der Eifel in Oberelvenich und in der Natur aufgewachsen. Seit 1988 beschäftige ich mich mit der Fotografie.

Fotografie bedeutet für mich Entspannung und Abenteuer zu gleichen Teilen. Seit den ersten analogen Bildern begleiten mich Kameras und Objektive von Minolta und nach der Übernahme durch Sony bin ich dem System treu geblieben.

Heute nutze ich neben spiegellosen Systemkameras mit Kleinbildsensor auch wieder analoge Kameras im Kleinbild- und Mittelformat sowie Sony Cybershot-Kameras mit 1"-Sensor für meine fotografischen Arbeiten, wobei ich den elektronischen Sucher der Sony-Kameras besonders schätze.

6 Kommentare

  1. Christoph

    Sieht gruselig aus. Vermitteln eine gute Stimmung. Sind die Räume gestellt? Das wirkt alles wie im Horrorfilm

    • Hallo Christoph,
      ich habe die Räume so fotografiert wie ich sie vorgefunden habe. Ob vorher Veränderungen vorgenommen wurden kann ich nicht in allen Fällen sagen – ist aber sehr wahrscheinlich.
      Horrorfilm?! Ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es für die Patienten stellenweise ein Horror gewesen sein muss. Der Komplex wirkte auf mich so, als ob das Ziel gewesen ist Menschen wegzusperren und ruhigzustellen.
      Ich werde dieses Jahr aber sicherlich nochmal hinfahren und versuchen in einem anderen Stimmungsfeld zu fotografieren. Die ersten Ideen habe ich dafür schon ….

      • Christoph

        Das erinnert alles an die Serie „American Horror Story“ oder Filme wie „Clockwork orange“. Vielleicht könnt ihr eine Idee mit lebenden Menschen umsetzen 🙂

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