Entfesselt Blitzen mit dem Nissin Air System

Entfesseltes Blitzen bezeichnet die Nutzung von einem oder mehreren System- oder Aufsteckblitzgeräten losgelöst vom Blitzschuh der Kamera (entfesselt) um sich von der einschränkenden, frontalen Blitzbelichtung des Objektes zu befreien und kreativere Lichtsetzung ohne Studioblitzgeräte zu realisieren. Für das Sony-System gibt es nun etwas Neues über das ich heute berichten möchte.

ThisArticleInEnglishDas Sony Remote System (Minolta Wireless Protokoll)

Natürlich war und ist entfesseltes Blitzen mit Sony Kameras und Blitzgeräten und ohne Funkfernauslöser möglich, wenn die Geräte zum Sony Remote System (Minolta Wireless Protokoll) kombatibel sind (siehe auch im Beitrag zum Nissin Di866 Professional Mark II aus Juni 2011). Auf die technischen Details des  Sony Remote Systems möchte ich hier und heute nicht weiter eingehen, denn das würde den Rahmen sprengen. Interessierten empfehle ich den Minowiki-Beitrag „Drahtlose Blitzsteuerung„. Jedoch soviel sei gesagt: Das Sony Remote System hat viele Einschränkungen bzw. Bedingungen, die entweder nur durch einen Griff in die Geldbörse zu erfüllen sind, den Fotografen zeitweise an den Rand der Verzweiflung bringen oder technisch einfach nicht lösbar sind. So erfordert die Steuerung der Blitzstärke an den entfernten Blitzen einen der größeren, kompatiblen Blitzgeräte als Masterblitz auf der Kamera. Mit einem günstigeren HVL-F20M lassen sich größere Blitze entfernt auslösen, eine Konfiguration der Blitzleistung ist aber nur am Remoteblitz selber möglich. Gut, in den meisten Fällen kann man das Problem lösen, in dem man den Slave-Blitz manuell einstellt oder die Einstellung durch einen Assistenten einstellen lässt – aber was ist wenn dieser frei hat, der Slave 3 Meter über Kopf hängt und nur über eine Leiter zu erreichen ist? Nikon z.B. ist hier deutlich weiter und hat die Steuerung der Lichtmenge der einzelnen Blitze in viele Kameras integriert und steuert diese über den kleinen Aufklappblitz.
Ebenso eine Herausforderung und nervtötend ist das auf den Infrarotteil der Lichtsignale basierende Sony Remote System, wenn z.B. das Umgebungslicht stärker ist. Hier habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass einer der Slave-Blitze nicht oder nur unregelmäßig gezündet wird. In technische Unlösbarkeit gipfelt das Ganze dann, wenn die Steuersignale den Slave nicht erreichen, weil dieser z.B. von draußen durch ein Fenster blitzen soll.

Funktrigger

Teilweise lösen lassen sich diese Herausforderungen durch die auf dem Zubehörmarkt verfügbare Vielzahl von Funktriggern, welche die freien Funkfrequenzen im 2.4 GHz-Bereich nutzen. Besonders für den alten Minolta Blitzschuh gibt es auch einige Triggersystem, die neben der manuellen Blitzsteuerung (z.B. Pixel Soldier TF-373) auch TTL und vereinzelt auch HSS¹ (High Speed Synchronisation) unterstützen, wie z.B. der Pixel King für Sony. Nachteilig ist bei diesen Systemen, dass auch hier die Steuerung der Blitzleistung im manuellen Modus direkt am entfernten Blitz vorgenommen werden muss. Bei den Trigger-Systemen die TTL unterstützen entfällt die manuelle Blitzsteuerung, aber entfesseltes Blitzen per TTL war noch nie mein Ding, was aber in der Funktionsweise von TTL liegt. Weitere Trigger gibt es z.B. von Phottix, wie z.B. den PHOTTIX ODIN™ TTL FLASH TRIGGER FOR Sony mit Anschlüssen für den Minolta Blitzschuh, bei denen die Blitzleistung im manuellen Modus über die Sendereinheit gesteuert werden kann – diesen gibt es aber leider noch nicht mit Unterstützung für den neuen Sony Blitzschuh, den Sony mit der alpha 99 eingeführt hat. Dieser Blitzschuh ist ein Hybrid aus traditionellem Mittenkontakt und einer Erweiterung durch eine Kontaktleiste im Blitzschuh – speziell um Anschlußmöglichkeiten für Video- und Soundzubehör zu bieten. Für die Nutzung von Zubehör für den Minolta Blitzschuh wie z.B. der Sendereinheiten des Pixel Soldier TF-373 oder des Pixel King für Sony gibt es den Adapter ADP-MAA, was aus meiner Sicht zu einem weiteren Aufbau und einer Schwachstelle führt. Für Besitzer von neueren Sony Blitzgeräten wie z.B. dem HVL-F60M oder HVL-F43M gibt es den Adapter ADP-AMA um diese Blitze auf den Empfangsteilen von Pixel Soldier TF-373 und Pixel King für Sony nutzen zu können. Auch hier trägt die Adaption dazu bei, dass die Konstruktion höher wird – ist aber am Blitz nicht so sehr von Bedeutung, da dieser nicht so sehr einer Stoßgefahr ausgesetzt ist wie die Kamera, die vielleicht am Körper oder am langen Arm hängt. Tatsächlich gibt es aber auch Meinungen, die dieser Adapterlösung etwas Positives abgewinnen können – die Funktion als Sollbruchstelle um einen gebrochenen Blitzfuß am Blitz oder Blitzschuh an der Kamera zu vermeiden.

Nissin Di700A + Air 1 Commander

DSC00001-2Nissin bietet nun mit dem Nissin Air System (NAS) auch für Sony und den neuen Blitzschuh eine Lösung wie sie für Kameras von Nikon und Canon schon länger auf dem Markt verfügbar ist – entweder von den Kameraherstellern selber oder von Drittherstellern.  Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung gab es den Nissin Di700A als Blitzgerät sowie den Air 1 Commander getrennt und beide zusammen als Kit im Handel. Für Ende des Jahres sind Empfangseinheiten angekündigt, mit denen sich dann auch Sony-Systemblitze oder Blitze von Fremdherstellern, die das Blitzprotokoll unterstützen, in das Nissin Air System integrieren lassen.

In der Box

Nissin liefert das Di700A + Air 1 Commander in einer passenden Kit-Box aus. Im Umkarton befindet sich die eigentliche Verpackung, die offensichtlich vom deutschen Distributor HapaTeam geprüft und mit einem Siegel versehen wurde (vielleicht wird der Aufkleber aber auch bereits während der Fertigung in China aufgeklebt). Die Box enthält den Nissin Di700A in einem Etui in dem – der Blitz nochmals in eine Plastikfolie gepackt ist, einen Standfuß, den Air 1 Commander sowie eine Schnellanleitung in Englisch und in Deutsch und eine Garantiekarte.

Positiv fallen nach der ersten Begutachtung auf, dass Nissin weiterhin die Ladeschublade verwendet, welche im Zubehör bestellt werden kann. Das macht den Akkuwechsel einfach und zu einer Sekundensache. Die Blitze verfügen über eine 3,5mm Synchro-Klinkenbuchse und einen PC-Blitzsynchronisationsanschluß – vorbildlich! Auf der anderen Seite befindet sich ein PowerPack-Anschluss, der kompatibel zum Sony FA-EB1AM oder baugleichen PowerPacks ist – sehr lobenswert, dass Nissin hier nicht einen eigenen Anschluss verwendet und die maximale Zubehör-Kompatibilität anstrebt. Gut finde ich auch den Entriegelungsknopf für den Blitzschuh – besser als die diversen Drehverschlüsse wie z.B. beim Adapter ADP-AMA oder den Blitzen von Metz.

Negativ zu vermerken sind, dass die empfindlichen Blitzfüße am Blitz und Air 1 Commander keine Schutzkappen tragen, dass es für den Air 1 Commander keine Schutzhülle gibt und dass das Etui keine Tasche für den Standfuß hat. Besonders die Aufbewahrung des Standfußes ist bei anderen Herstellern besser gelöst. Die Schutzkappen kann man im Zubehör für ein paar Euro bestellen und einen kleinen Stoffbeutel hat man bestimmt irgendwo in einer Kiste liegen. Nicht wirklich negativ aber doch ein kleiner Kritikpunkt ist, dass für den Blitz und den Air 1 Commander unterschiedliche Batterietypen vorgehalten werden müssen. AA-Batterien im Air 1 Commander hätten diesen vielleicht geringfügig größer gemacht, aber ich hätte das begrüßt.

Bevor ich zu den Details der Inbetriebnahme, Gruppierung und Steuerung komme, möchte ich kurz die verschiedenen Modi des Nissin Di700A beschreiben:

A – Vollautomatische Blitzsteuerung

Die Blitzsteuerung erfolgt vollautomatisch durch die Kamera und kann nicht über den Air 1 oder den Blitz korrigiert werden. Eine erforderliche Belichtungskorrektur kann aber über die Blitzkompensation an der Kamera vorgenommen werden. Diese vollautomatische Blitzsteuerung gibt es bei Sony nicht; Metz hingegen kennt diesen Blitzmodus, leider habe ich aber keinen Metz mehr verfügbar.

TTL-Blitzsteuerung

Im TTL-Modus gibt der Blitz einen Vorblitz ab, die vom angestrahlten Objekt reflektierte Lichtmenge wird durch das Objektiv (TTL – through the lens) auf dem Sensor gemessen und die für das Bild effektiv abzugebenden Lichtmenge wird bestimmt. Eine Belichtungskorrektur kann sowohl am Nissin Di700A bei Betrieb auf der Kamera, über den Air 1 Commander bei Verwendung als Remote-Blitz und über die Blitzkompensation der Kamera vorgenommen werden. Zu beachten ist, dass sich die an der Kamera und am Blitz oder Air 1 eingestellte Blitzkompensation addiert.

M – Manuelle Blitzsteuerung

Bei der manuellen Blitzsteuerung kann die Lichtmenge zwischen 1/1 (also voller Leistung) und 1/128 der vollen Leistung in 8 Stufen reguliert werden.

SD und SF – Kabellose Servoblitzauslösung mit / ohne Vorblitz

In diesen Modi lässt sich der Nissin Di700A von einem „Master“-Blitzgerät als Servoblitz auslösen. Dabei stehen die Buchstaben D für Digital und F für Film, d.h. bei SD wird ein Vorblitz erwartet, bei SF nicht. In diesem Punkt unterscheidet sich der Nissin auch vom Sony, der diese Modi nicht bietet.

Kabelloser Servoblitzmodus (optisch im Sony Remote System oder per Funk)

In diesem Modi kann der Nissin Di700A sowohl optisch als Slave in einem Master-Slave-Verbund im Sony Remote System als auch per Funk über das Nissin Air System (NAS) ausgelöst werden. In beiden Fällen muss die Kamera in den Wireless-Blitzmodes geschaltet werden. Der gewünschte Sony Remote System-Modus wird über die entsprechende Gruppe ausgewählt: Gruppe A = RMT-TTL, Gruppe B = RMT2-TTL und Gruppe C = RMT-M (manuell). Das Master-Blitzgerät muss entsprechend im gleichen Modus konfiguriert sein. Im kabellosen Servoblitzmodus wird auch HSS unterstützt. Um die HSS-Funktion zu aktivieren muss die Testblitz-Taste drei Sekunden lang gedrückt werden, bis die Kontroll-LED in der Testblitztaste beginnt je zweimal kurz nacheinander zu blinken. Der Blitzmodus der Kamera verändert sich dann von WL nach WL HSS. Die HSS-Funktion wird auch bei vertikal verstelltem Blitzkopf verwenden.

Inbetriebnahme

DSC00023-2Nach dem Einlegen der Batterien in die Blitze und den Air 1 Commander müssen die Geräte untereinander bekannt gemacht werden. Die Kopplung erfolgt durch gleichzeitiges Drücken der Set-Taste und des Ein-/Ausschalters für 3 Sekunden; zuerst an den Blitzgeräten, dann am Air 1. Die Kopplung ist abgeschlossen wenn der Piepton verstummt und bleibt auch nach dem Ausschalten gespeichert.

Wenn man mit mehreren Fotografen gleichzeitig arbeitet und diese ebenfalls ein Funktriggersystem verwenden kann es zu Störungen kommen, welche man durch einen Wechsel des Übertragungskanals verhindern kann. Hierzu die Set-Taste am Air 1 für 3 Sekunden drücken, über das Wählrad einen der 8 Kanäle auswählen un mit der Set-Taste bestätigen.

Gruppenzuordnung der Blitzgeräte

Das NAS bietet 3 Gruppen (A, B oder C) an die den jeweiligen Blitzen zugeordnet werden können. Die Gruppenzuordnung eines Blitzes hängt von der Verwendung des einzelnen Blitzes im Gesamtsystem ab. Sollen z.B. 2 oder 3 Blitze über einen 2- oder 3-fach Blitzhalter an einem Lichtformer verwendet werden, so ist es sinnvoll diese Blitze einer Gruppe zuzuordnen um diese gleichzeitig zu Regeln. Mehrere Blitze aus unterschiedlichen Richtungen sind idealerweise in unterschiedlichen Gruppen um diese Blitze getrennt von einander regeln zu können.

Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe wird am jeweiligen Blitz eingestellt. Hierzu wird über das Wählrad der kabellose TTL-Servoblitzmodus (Antennensymbol) ausgewählt und mit der Set-Taste bestätigt. Über das Wählrad kann nun die Gruppe ausgewählt und wieder mit der Set-Taste bestätigt werden. Bei Verwendung des optischen, kabellosen Servoblitzmodus (per Blitz) und der Steuerung durch ein Mastergerät (Air 1) reagieren die Di700A auf alle Kanäle und die gewählte Gruppe:

  • A = RMT-TTL
  • B = RMT2-TTL
  • C = RMT-M

Unabhängig vom Modus (TTL oder M) werden Blitze in einer Gruppe gleichzeitig gesteuert. Blitze in unterschiedlichen Gruppen können sowohl getrennt in der Gruppe als auch gleichzeitig über die Auswahl zwei oder aller Gruppen gesteuert werden:

Bitte beachten!

Einer der Hauptunterschiede des NAS zu jedem, bisher von mir ausprobierten Funktrigger-System ist, dass die Kamera nicht im Blitzmodus „Aufhellblitz“ betrieben werden kann, sondern in den Modus „Drahtlos Blitz“ geschaltet werden muss. Das ist ein klarer Hinweis dafür, dass sich der Air 1 Commander wie ein Masterblitz des Sony Remote Systems verhält und die nicht 100% zuverlässige Kommunikation per Infrarot-Blitz 1:1 in Funksignale umgesetzt wird:

Im Einsatz

Das nachstehende Set wurde zur Simulation eines Praxiseinsatzes verwendet, wobei das Symbol des sitzenden Models den Sessel ersetzt:

Test-Set_SesselIm Folgendem vier Bilder, die den Unterschied zwischen dem Einsatz von Blitzen mit und ohne Lichtformer, also den Unterschied zwischem gerichtetem und diffusem Licht verdeutlichen. Verwenden kann man die hier vorgestellten Blitze sowohl für den Einsatz ohne als auch mit Lichtformer – entscheidend ist, was besser gefällt.

Die Lichtformer wurden per Systemblitz-Halter mit Bowens Lichtformeraufnahme verwendet:

DSC00006-3

Nissin Di700A als Aufsteckblitz

Neben der Verwendung als Blitz im Nissin Air System können die Di700A natürlich auch als Aufsteck- bzw. Systemblitze verwendet werden. Hierbei spielt besonders die Ausleuchtung des Raumes eine Rolle und um diese Vergleichen zu können habe ich diese unter Verwendung der Vollformat-Kamera Sony A7 mit dem Sony HVL-F60M und dem Nissin Di700A sowie mit Letzterem auf der Sony A6000 unter Verwendung verschiedener Brennweiten untersucht:

24 mm an der A7 bzw. 16 mm an der A6000

50 mm an der A7 bzw. 35 mm an der A6000

70 mm an der A7 bzw. 50 mm an der A6000

Sonstiges

Der Blitzkopf ist nach Drücken des Entriegelungsknopfes dreh- und schwenkbar. Wie bei anderen Blitzen wie z.B. dem Sony HVL-F60M hat diese beim Nissin Di700A jedoch keine Auswirkung auf die Funktion wie z.B. HSS, die beim Sony deaktiviert wird, wenn man den Blitzkopf zum Bouncen nach oben dreht.

Fazit

Der Nissin Di700A ist im Set mit dem Air 1 Commander und einem zweiten Di700A ideal für den Einstieg als Strobist, denn das Set für 219 Euro und der Einzelblitz für 165 Euro sind zu einem Gesamtpreis von 384 Euro zu haben und damit preiswert wie ich finde. Das System lässt sich durch weitere Di700A mit 8 Geräten je Gruppe bei 3 Gruppen auf bis zu 24 Blitze erweitern (wer’s braucht). Ende 2015 sind die Empfänger verfügbar mit denen sich vorhandene Systemblitze von Sony oder Metz ins Nissin Air System integrieren lassen. Nach erfolgreicher Koppelung der zu verbindenden Geräte ist die Bedienung per Mode- und Set-Taste sowie Wählrad schnell erlernt. Natürlich hätte man für die eine oder andere Funktion vielleicht ein Extrataste bereitstellen können. So ist es nicht unbedingt intuitiv die Aktivierung von HSS über 3 Sekunden langes Drücken der Testblitztaste vorzunehmen. Ist dies jedoch einmal erfolgt bleibt diese Aktivierung auch beim Ausschalten des Blitzes gespeichert und muss daher nur einmal erfolgen.

Die Ergebnisse ohne und mit Lichtformer können sich meiner Meinung nach sehen lassen. Die Ausleuchtung ist gut und lässt sich über die Einstellung von Blitzleistung und Zoomreflektorbrennweite gut dosieren und verteilen. Ob man letztlich Lichtformer verwendet hängt natürlich vom Set, Bildstil und Geschmack ab.

Als Aufsteckblitz ist der Nissin Di700A nur eingeschränkt zu empfehlen. Die Ausleuchtung ist an einer Vollformatkamera wie der A7 bei allen Brennweiten nicht so harmonisch wie z.B. beim HVL-F60M. An der A6000 mit APS-C Sensor ist die Ausleuchtung des Bildes oberhalb von 16mm (24mm KB-Äquivalent) deutlich besser, was ich aber auf eine fehlende Brennweitenumrechnung zurückführe und der Nissin Di700A an der APS-C bei einer Brennweite von 35mm am Objektiv (52mm KB-Äquivalent) den Zoomreflektor auf 35mm lässt statt diesen auf 50mm zu stellen.

 

¹ Die High Speed Synchronisation ermöglicht die Nutzung des Blitzes bei Belichtungszeiten unterhalb der Blitzsynchronisationszeit der jeweiligen Kamera (zwischen 1/160 und 1/250 Sekunden), also z.B. bei einer Belichtungszeit von 1/1000 Sekunde. Hierbei wird die Abbrenndauer des Blitzes verlängert um das Objekt während der gesamten Verschlußaktivität mit Blitzlicht zu beleuchten.

 

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4 Antworten zu Entfesselt Blitzen mit dem Nissin Air System

  1. Thomas sagt:

    Gute Beschreibung des neuen Nissin-Systems.

    „“Der Air 1 macht nichts anderes als die Infrarot-Blitze, die ein Masterblitz auf der Kamera aussenden würde, in Funksignale umzusetzen““…

    Das bedeutet aber auch, dass die schreckliche Auslöseverzögerung der A99 im WL-Betrieb damit nicht umgangen werden kann.
    Die Pixel Soldier TF-373 verhalten sich wie ein Aufsteckblitz, somit ohne Auslöseverzögerung, oder sehe ich das falsch?

    Danke für eine Info

    Grüße

    Thomas Oehler

    • J. Haag sagt:
      Verfasser

      Hallo Thomas,
      Nein, das siehst Du richtig. Die Pixel-Lösung entfesselt nur, was aber mit dem NAS auch geht im manuellen Modus. Hier wird dann nur getriggert, wenn ich das richtig verstehe.
      Gruß,
      Jörg

  2. Heiner Reker sagt:

    Toller Blog, bin leider erst heute darauf aufmerksam geworden!!
    Eine Frage zu dem Air 1 Commander hätte ich noch; ich habe eine A99 und ein HVL-58. Kann ich mit dem Air 1 diese Kombo mit TTL-Übertragung nutrzen oder geht das nicht. Ich habe auf diversen Foren geschaut, aber ich fidne keine richtige technische Lösung wenn ich mit den beiden entfesselt blitzen möchte.
    Danke im Voraus für eine Rück-Info.
    VG
    Heiner Reker

    • J. Haag sagt:
      Verfasser

      Hallo Heiner,
      Danke für das Kompliment und willkommen.
      Theoretisch geht das, aber erst wenn Nissin zum Ende des Jahres die Trigger-Empfänger vorstellt mit denen sich die Systemblitze von Sony und Metz in das Nissin Air System integrieren lassen. Denn wie ich schon schrieb: Der Air 1 macht nichts anderes als die Infrarot-Blitze, die ein Masterblitz auf der Kamera aussenden würde, in Funksignale umzusetzen. Also heißt es warten…
      Gruß, Jörg

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