Ein Morgen in Düsseldorf / A morning in Düsseldorf

Wenn man schon mal was in Düsseldorf zu erledigen hat, dann kann man sich auch endlich mal die Altstadt und den Bereich herum anschauen. So geschehen in der letzten Woche …

Last week I had an appointment in Düsseldorf and I took the opportunity to have my first tour through the old town and the area around it…

Da ich kein richtiger Kölner sondern ein „Immi“ (Immigrant) bin erspare ich mir auch das Gefasel von „Was will ein Kölner in Düsseldorf?“, „verbotene Stadt“ usw. Tatsächlich war ich bis auf ein oder zwei Shopping-Touren an der Kö (Königsallee) und ein paar Besuchen des Medienhafens noch nie so richtig in Düsseldorf und der Altstadt. Von daher war es für mich interessant genug den Termin mit einer kleinen Fototour zu verbinden. Vom Düsseldorfer Hauptbahnhof bin ich mit der Straßenbahn 709 bis zur Poststraße an der Rheinkniebrücke gefahren. Dort steht die Villa Horion auf dem Johannes-Rau-Platz, welche bis 1999 der Amtssitz des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen war und es jetzt wieder ist. Links vor der Villa steht eine Statue von Johannes Rau. In fact, I am not a real Cologne homeboy and only an „immi“ (immigrant) and therefore I am not repeating the old stories on „What is a Cologne guy supposed to do in Düsseldorf?“, „forbidden city“ and so on. I only have been to Düsseldorf on the Kö (Königsallee) for one or two shopping tours and some visits to the Medienhafen but I was never really to the old town of Düsseldorf. This made it interesting enough for me to combine a business appointment with a small photo tour. I took the tram 709 from main station to Poststraße nearby the Rheinkniebrücke, where the Villa Horion is standing on the Johannes-Rau-Place, which was the official residence of the prime minister of Northrhine-Westphalia until 1999 and is again now. On the left side in front of the Villa is a statue of Johannes Rau.
Villa Horion
Villa Horion
Der Weg zum Rheinufer eröffnet einen Blick auf die Rheinkniebrücke und den wohl weniger schönen Teil der Düsseldorfer Altstadt, die Rheinuferpromenade. Dabei ist der höher gelegene Teil mit den Platanen und den Bänken mit Blick auf den Rhein und Oberkassel eigentlich recht schön, aber der untere Teil, unter dem der Rheinufertunnel verläuft, ist an Hässlichkeit nicht zu überbieten: zu viel Beton, grau in grau und leere Weite. Da helfen auch keine Graffitis oder vereinzelte Liebesschlösser an den Brüstungen. Going down to the Rhein opens up a view on the Rheinkniebrücke and one of the less beautiful parts of the old town of Düsseldorf, the Rhine embankment promenade. The upper part with the plain trees and the benches with a nice view on the Rhine and Oberkassel is rather nice but the lower part which covers the street tunnel close to the Rhine is difficult to top when it comes to ugly: to much concrete, grey in grey and empty space. The graffitis or the single love locks on the balustrades do not make it better.
Zeit die Rheinuferpromenade zu verlassen um sich in den kleinen Gassen der Altstadt zu verlieren. Erwähnenswert sind das Stadtmuseum mit dem angeschlossen Park und Rosengarten, der auch Anfang November noch Rosen in voller Blüte zeigt – zumindest wenn es so warm ist wie in diesem Jahr, der Markplatz mit dem Rathaus und der Burgplatz mit dem Schlossturm. Allgegenwärtig ist in der Düsseldorfer Altstadt der Killepitsch – ein grauslich schmeckender Kräuterlikör, der seine Verbreitung in alle Welt wohl im Lokal „Et Kabüffke“ begann. It was time to leave the Rhine embankment promenade behind to get lost in the small streets of the old town. The city museum with its park and the rose garden is something really nice to mention, because it still has roses in full blossom at the beginning of November – especially when it is as warm as this year. Also nice is the market place with the town hall and the Burgplatz with the old castle tower. Something you seem to find everywhere in Düsseldorf is „Killepisch“, a terrible cordial which started to become known in the tavern „Et Kabüffke“.
Als sich am späteren Morgen oder frühen Mittag der Termin näherte, führte mich der Weg dann zwangsläufig in Richtung Kö (Königsallee) und Kö-Bogen. Die beiden Gebäude des Kö-Bogen wurden vom Architekten Daniel Libeskind entworfen und im Herbst 2013 fertig gestellt. Der Kö-Bogen ist also noch recht jung – so jung, dass er noch nicht auf Google-Maps zu sehen ist. Leider hatte ich für den Kö-Bogen nicht mehr ausreichend Zeit und so kann ich hiervon nur ein paar Fassadenbilder vom Standpunkt Königsallee bzw. Steigenberger Hotel zeigen. Für den Kö-Bogen werde ich mir aber einen der nächsten Sonntagmorgen reservieren, wenn wenig Passanten unterwegs sind. As the later morning or early none got closer I got to the Kö (Königsallee) and the Kö-Bogen. Both buildings of the Kö-Bogen were designed by the architect Daniel Libeskind and where completed in autumn 2013. So, the Kö-Bogen is rather new – that new, that even Google-Maps does not show it yet. Unfortunately I did not have enough time for the Kö-Bogen to show more than just a few facade-shots from the side of Königsallee and the Hotel Steigenberger. I will reserve one of the next Sunday mornings for the Kö-Bogen when there are less people on the street.
Alle Bilder wurden mit dem JOBO LensTRUE System korrigiert. Bei Interesse an der proportionsgerechten Korrektur von Objekten verweise ich auf meinen Beitrag zu diesem Thema: JOBO LensTRUE – proportionsgerechte Perspektivkorrektur. All pictures have been processed with the JOBO LensTRUE System. In case you are interested in proportional correction of objects please have a look on my article on this topic: JOBO LensTRUE – proportional correction of perspective distortion
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7 Antworten zu Ein Morgen in Düsseldorf / A morning in Düsseldorf

  1. Johann W. Meier sagt:

    Düsseldorf, wie ich es noch nicht kenne. Danke fürs Zeigen

  2. Listenes sagt:

    Düsseldorf hat sogar noch viele weitere schöne Seiten! Ich sage nur Eller Schlosspark, japanischer Garten und Benrather Schloss! 🙂

    • J. Haag sagt:
      Verfasser

      Ich habe mir Deine Tipps gerade mal bei Google-Maps angeschaut. Da komme ich ja auch ohne Auto ohne Probleme und sehr leicht hin. Super, vielen Dank nochmal!

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