Sony RX100 IV

Etwas, dass uns Menschen auszeichnet, ist die Fähigkeit uns an neue Anforderungen und Umstände anzupassen. Gleiches gilt auch für meine Fotografie und so habe ich meine Ausrüstung erweitert um den Umständen meines Alltags gerecht zu werden.

The ability to adapt to new requirements and circumstances is one of the qualities of human beings. The same refers to my way of photography and therefore I widened my equipment to adapt to the circumstances of my daily grind.

Um ehrlich zu sein: Es ist nicht nur der veränderte Alltag, sondern schon seit der ersten Version hat mich die Sony RX100 gereizt. Ich war schon bei den ersten Kompaktkameras vorne mit dabei, wie hier nachgelesen werden kann. Damals war die Technik nicht reif, aber mit der RX100 ist es aus meiner Sicht endlich soweit, denn es ist über alle Versionen hinweg faszinierend zu sehen, wie viel Funktionalität man in eine Kamera dieser Größe und Gewichtsklasse packen kann. Die RX100 III hatte bereits alle technischen Eigenschaften, die ich mir bei einer Hosentaschen-Kamera gewünscht habe:

  • RAW-Unterstützung
  • Sucher
  • lichtstarkes Objektiv
  • gute Bildqualität

Abgesehen von der Notwendigkeit / vom Einsatzbereich für eine Kamera dieser Art hat mich eine Sache immer vom letzten Schritt abgehalten die RX100 III zu kaufen: Die Tatsache, dass sich die Kamera ausschaltet, wenn man den Sucher versenkt.

Nun, mit Version IV der RX100 (Sony DSC-RX100 IV bei amazon.de), ist das letzte Makel konfigurierbar und die Kamera bietet noch einiges mehr:

  • 1/32.000 Sekunde Belichtungszeit
  • 4K Videos
  • Videos in Zeitlupe
  • und den bisher besten elektronischen Sucher mit 2.35 Mio. Pixel

Soviel zur Technik – Reviews mit Featurelisten und -beschreibungen gibt es im Internet wie Sand am Meer. Das Gehäuse fühlt sich sehr hochwertig und schwer an, auch wenn 290 Gramm nicht wirklich schwer sind. Man merkt das Metallgehäuse und dass kaum Plastik verwendet wurde. Die Kamera liegt gut in meiner mittelgroßen Hand – trotzdem würde ich die Kamera aber nicht länger ohne Handschlaufe verwenden denn sie ist eben winzig und ich habe noch nicht das sichere Gefühl wie bei einer größeren Kamera. Der aufklappbare Sucher ist gewöhnungsbedürftig – nicht der Blick in den Sucher an sich, sondern dass man in ausfahren muss. Ich habe schon mehrfach versucht in den Sucher zu schauen obwohl er noch eingeklappt war und bin sicher, dass das ziemlich bescheuert ausgehen haben muss. 🙂

Genug über die Kamera, ich zeige einfach mal ein paar Bilder:

To be honest: It is not only the change in my daily life but also the fact that the RX100 tempted me since version 1. Since the first point and shoot cameras I was an early adopter as you can read here (German only). At the time the technology was not ready but from my point of view this has changed with the RX100 because with all versions of this camera it is fascinating to see how much functionality is packed in a body of this size and weight. The RX100 III already had all technical characteristics I would have put into a pocket-size camera:

  • RAW support
  • Viewfinder
  • wide aperture lens
  • good image quality

Despite the need and the operational area for a camera of this kind there was one thing that kept me from finally buying the RX100 III: The fact that the camera went of when pushing the EVF down in the body.

Well, with version IV of the RX100 (Sony DSC-RX100 IV on amazon.de)this last downside for me is now configurable and version 4 offers a lot more:

  • 1/32000 second shutter speed
  • 4K video
  • slow motion videos
  • and the best electronic viewfinder up to now with 2.35 million pixels

That’s it about the technics – reviews with feature lists and descriptions are plenty out there in the internet. The body feels heavy and high value, even though 290 grams are not really heavy. You can feel the metal material and that very little plastic was used. The camera rests very well in my midsized hand – still, I would not use this camera without the band around my wrist because it is a tiny camera and I don’t have the secure feeling that I have with a bigger camera. The pop-up viewfinder is something I have to get used to – not the view into the viewfinder but the fact that I have to retract it. I already tried several times to look into the EVF although it was not released and I am pretty sure that this must have been sort of strange to watch. 🙂

Enough about the camera though, let’s have a look on some pictures:

Auf den ersten Blick und auch bei genauerem Hinsehen kann ich keine Schwächen beim Objektiv erkennen, denn sowohl im Weitwinkelbereich bei 24 mm als auch im leichten Telebereich bei 70 mm ist die Abbildungsleistung gleichbleibend hoch über den gesamten Bildausschnitt. Verzeichnung kann ich auch bei 24 mm keine feststellen – hier scheinen die Zeiss-Optik und die Softwarekorrektur gute Arbeit zu leisten. Ich bin sicher, dass es Obektivkorrektur gibt, auch wenn diese nicht über das Menü ein- oder ausgeschaltet werden kann. Das Zoomobjektiv arbeitet auch in der normalen Einstellung schnell. Die Zoomgeschwindigkeit lässt sich über das Menü noch erhöhen, wobei dann aber die Genauigkeit nachlässt und sich einzelne Brennweiten nicht mehr ansteuern lassen. Die Blende verlässt die Öffnung F1.8 sehr schnell beim Zoomen, ist bei 25 mm bei F2.0 und bei 35mm bei F2.8, wo sie dann bis 70 mm bleibt.

Zur 4K-Videoqualität kann ich noch nichts sagen, aber meine ersten Gehversuche im Bereich Zeitlupenvideo habe ich absolviert und ich bin fasziniert von den Möglichkeiten. Hier ein erstes, kleines Slo-Mo Video in der Full HD-Einstellung mit 250 Bilder/Sekunde:

On the first glance and even on a closer look I can’t see any weaknesses with this lens, because the image quality is very high over the entire image in wide angle mode at 24 mm as well as in the light tele area at 70 mm. There is no obvious distortion even at 24 mm and the Zeiss optics in conjunction with the software lens correction do a good job. I am sure that there is an in-camera lens correction even though it is not configurable in the menu. The zoom lens works fast enough even in the normal setting. The speed of zoom can be increase through a configuration in the menu but this decreases the precision and single focal lengths can be selected any more. When zooming, the aperture is moving quickly from F1.8 at 24 mm to F2.0 at 25 mm and is at F2.8 at 35mm, which is kept up to 70 mm.

I can’t say anything yet to 4K video quality but I had my first trials in the area of slow motion videography and I am fascinated by the possibilities. This is a first little slo-mo video in Full HD and 250 frames per second:

Fazit

Natürlich ist die RX100 IV (Sony DSC-RX100 IV bei amazon.de) mit knapp unter 1.000 Euro kein Schnäppchen, aber ich finde sie ist jeden Euro wert. Um alle Funktionen wie z.B. die hohe Bildwiederholrate, 4K-Video und Zeitlupenfunktion nutzen zu können benötigt man eine schnelle Speicherkarte – für 4K mit mindestens 64 GB (SanDisk Extreme Pro SDXC 64GB Class 10 U3 bei amazon.de). Das und mindestens eine zusätzliche Batterie sowie ein richtiges Ladegerät (Original Sony ACCTRBX Zubehör Kit inkl. NP-BX1 Akku und Multi-Reiseladegerät bei amazon.de) sollte man noch mit einkalkulieren, denn mitgeliefert wird nur der USB-Adapter um das Akku in der Kamera zu laden. Dieses Zubehör lässt den Preis dann leicht über die 1.000 Euro klettern. Wer auf Zeitlupe, 4K und 1/32.000 als Belichtungszeit verzichten kann ist auch mit der Sony DSC-RX100 III gut bedient, die es bereits um die 650 Euro zu kaufen gibt (Sony DSC-RX100 III bei amazon.de).

 Verdict

Of course, the RX100 IV (Sony DSC-RX100 IV on amazon.de) is not a bargain at a little below 1.000 Euro but I think it is worth every cent. You need a fast memory card – at least 64 GB for 4K video – to use all features like the high still frame rate, 4K video and slow motion (SanDisk Extreme Pro SDXC 64GB Class 10 U3 on amazon.de). This and at least one additional battery with a real charger (Original Sony ACCTRBX Zubehör Kit inkl. NP-BX1 Akku und Multi-Reiseladegerät on amazon.de) should be in your shopping basket, because there is only an USB-charger in the camera box to charge the battery in the camera. This accessory is moving the price up to a little bit over 1.000 Euro. Those who don’t need slow motion video, 4K and a 1/32000 of a second exposure are off pretty well with the Sony DSC-RX100 III which is available at around 650 Euro (Sony DSC-RX100 III on amazon.de).

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2 Antworten zu Sony RX100 IV

  1. Johann W. Meier sagt:

    Viel Freude mit der kleinen Neuen. Ein tolles Ergebnis gibt ja schon bei der Toscana-Tour.

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