WordPress und Flickr

Heute gibt es tatsächlich mal wieder einen Beitrag mit viel Text und ohne Bilder, denn ich habe nun endlich angefangen meine Bilder nach Flickr hochzuladen, auch wenn ich dort schon seit 2014 registriert bin. Warum ich mich jetzt also auch noch um den Upload nach Flickr kümmere und in welchem Zusammengang das mit WordPress steht, versuche ich in diesem Beitrag zu erklären.

Wie einige von euch wissen, bearbeite ich meine Bilder fast ausschließlich mit Adobe Lightroom. Auf Reisen benutze ich manchmal Snapseed um das eine oder andere JPG auf dem iPad oder iPhone zu bearbeiten und neuerdings AffinityPhoto auf dem iPad Pro wenn es um RAWs geht, letzteres aber auch eher selten. Was ich aber an Lightroom schätzen gelernt habe ist das Export-Modul und die damit verbundenen Veröffentlichungsdienste inkl. der Stapelverarbeitung. Nun ist das alleine noch lange kein Grund für einen Upload der Bilder nach Flickr und schon überhaupt keine Begründung für einen zusätzlichen Workflow, denn Plugins für Veröffentlichungsdienste gibt es auch für WordPress inkl. Synchronisation des Bildbestands. Tatsächlich werde ich auch keinen zusätzlichen Workflow starten oder öffnen, denn der Upload der Bilder nach Flickr wird den Upload nach WordPress vollständig ablösen. Der Grund dafür ist einfach: Flickr bietet mir 1 TB kostenlosen Speicherplatz, während ich bei WordPress im Premiumtarif auf 13 GB beschränkt bin. Den Premiumtarif muss man jedoch mindestens buchen, wenn man eine Domain als URL nutzen will. Der Pro-Tarif mit der Erweiterung auf unbegrenzte Speicherkapazität würde mich im ersten Jahr 14 Euro im Monat und in den Folgejahren 21 Euro im Monat kosten – in meinen Augen viel zu teuer für das was ich mit WordPress mache, zumal ich die anderen Funktionen wie SEO, personalisierte Hilfe, Google-Analytics usw. nicht brauche und das WordPress-Branding stört mich auch nicht.

Der für mich größte Vorteil von Flickr gegenüber WordPress ist, dass ich Flickr als Fotoalbum für unterwegs nutzen kann, auf das ich mit allen Geräten Zugriff habe. Außerdem bietet mir Flickr die Möglichkeit die Bilder z.B. nach Kameramodell zu organisieren und daraus Alben und Sammlungen je nach Reiseziel, Thema oder basierend auf exif-Daten zu erstellen. Diese Alben und Sammlungen kann ich dann per Link recht einfach teilen, versenden, verlinken, zum Download freigeben und auch in WordPress einbinden, was ich dann in allen weiteren Beiträgen ab heute nutzen werde.

Was mich an Flickr nicht interessiert ist das Feedback, das Favorisieren und Kommentieren meiner Bilder durch andere oder die Teilnahme an Gruppen oder Diskussionen. Warum liegt auf der Hand: Flickr ist eine von vielen Plattformen der sozialen Medien, wo es nicht darum geht gutes Bildmaterial zu favorisieren und zu kommentieren weil es gut ist oder einen Kommentar wert wäre. Wer bei Flickr favorisiert werden möchte muss selber Bilder favorisieren, wer Kommentare möchte muss selber kommentieren und wer möchte, dass man ihm folgt muss selber anderen Fotografen folgen. Die Anzahl von „Likes“ ist nicht abhängig vom Bild, sondern von der Anzahl „Follower“ – ein Prinzip der Bewertung welches meiner Einstellung widerstrebt. Ich selber folge auf Flickr keinem Fotografen, habe bisher nur wenige Bilder favorisiert und verbringe die meiste Zeit auf Flickr eigentlich damit, meinen Fotostream zu pflegen und zu organisieren – für alles andere habe ich einfach zu wenig Zeit.

Kurz zusammengefasst die Gründe, warum ich meine Bilder nun nicht mehr nach WordPress, sondern nach Flickr hochlade:

  • Lightroom enthält standardmäßig den Veröffentlichungsdienst für Flickr, welcher einfach zu konfigurieren und nutzen ist
  • Mit 1 TeraByte ein deutlich größeres, kostenloses Volumen
  • Organisation der Bilder in Alben und Sammlungen
  • Leichtes teilen und verlinken dieser Alben und Sammlungen in Mails, Foren und sozialen Medien – auch per Smartphone
  • Online-Fotoalbum, welches mit jedem Gerät erreichbar ist
  • Einrichtung von privaten Alben, die nur ausgewählte Personen sehen dürfen.

Für einen kleinen Teil in WordPress gibt es wohl keine Lösung: Die Nutzung von Flickr-Bildern als Beitragsbild und so muss ich dann doch ein Bild je Beitrag nach WordPress hochladen. 🙂

Den Anfang machen die Bilder, die ich bisher mit der RX10 III gemacht habe. Außerdem gibt es ein paar Bilder aus der Sony alpha 7RII, die zum Hawaii-Album gehören und ein paar analoge Bilder aus der Mamiya 645 Pro TL, sowie aus meinen Kleinbildkameras Minolta XD5, XD7 und X-700. Außerdem ich habe eine Auswahl meiner Archive zu Sony alpha 6000 und Sony alpha 7 hochgeladen. Zu finden bin ich auf Flickr unter https://www.flickr.com/photos/joerg_haag/, wenn ihr mögt, könnte ihr mir auch gerne dort folgen, denn dort findet ihr deutlich mehr Bilder von mir als ich bei WordPress über Beiträge posten werde, zu mal auch die ganzen Bilder aus meinem Archiv, die schon lange nicht mehr auf WordPress zu finden sind, so nach und nach wieder bei Flickr zu sehen sein werden (Sony alpha 700, alpha 850, alpha 55 und alpha 99). Erwartet aber nicht, dass ich dann automatisch eurem Flickr-Stream folgen werde – warum ist oben erklärt.

 

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