Ein Tag in Brüssel

Wie einige wissen, habe ich mal 5 Jahre in Brüssel gelebt und etwas außerhalb gearbeitet. Brüssel ist ein tolle Stadt – selbst meine Frau sagt, dass sie es dort aushalten könnte – und nach 3 oder 4 Jahren ungewollter Abstinenz, waren wir mit Freunden mal wieder einen Tag in der Hauptstadt Europas.

Der Standard-Tagesausflügler, der sich Brüssel ansehen möchte, konzentriert sich wohl in den meisten fällen auf das Gebiet von Brüssel, welches vom inneren Stadtring umschlossen ist. Hier findet man natürlich auch die Hauptsehenswürdigkeiten von Brüssel mit Grand Place, Maneken Pis, königliche Galerien, Place Sablon, Justizpalast, Börse, Königspalast mit Park um nur die wichtigsten zu nennen (Verzeihung, wenn ich eine besondere Sehenswürdigkeit vergessen habe). Da unsere Freunde schon mal in Brüssel waren und diesen Bereich kennen, hatte ich mir für diesen Tag eine etwas andere Route herausgesucht, abseits der Touristenströmen im und rund ums Zentrum.

Nachdem wir also das Auto in der Nähe des Grand Place abgestellt hatten, führte uns der erste Weg erst einmal zum Place du Sablon, wo wir uns bei Wittamer mit Backwaren versorgten. Wittamer ist die königliche Hofbäckerei und haben die leckersten Croissants, Schokoladenbrötchen und Eclaire im Angebot. Nebenan noch einen Kaffee und schon machten wir uns auf zum Place Louise und von dort durch die ruhigen Seitenstraßen auf den Weg zum Quartier Européen.

Bevor ich die ersten Bilder zeige: In diesem Beitrag gibt es eine Mischung aus digital und analog. Ursprünglich wollte ich nur die RX100 IV mitnehmen, aber da der Kodak Portra in der Minolta XD7 schon länger darauf wartet vollständig belichtet und entwickelt zu werden, habe ich die XD7 mit dem MD Rokkor 35mm F2.8 auch in die kleine Tasche gesteckt.

Erster Schnappschuß des Tages: Ein summender Käfer – BZZZZZZZ!

Brüssel

Klasse, oder? Klasse, dass es in einer Zeit, in der alles geregelt zu sein scheint und Beamte / Angestellte einer Behörde jedes kleinste Etwas an übertragener Macht demonstrieren und ausnutzen, dass dort Raum ist für diese Art von Freiheit, die dem Betrachter ein Lächeln, zumindest aber ein Schmunzeln abgewinnt.

Weiter führte uns der Weg vorbei an der Galerie Louise durch Ixelles und Matonge (auch als das Viertel der Afrikaner bekannt) zum Quartier Européen.

Brüssel
Brüssel

Das Quartier Européen steht in einem harten Gegensatz zu den älteren Vierteln, die diesen Teil der Stadt umgeben. Es zeichnet sich durch moderne, kühle Architektur aus und dort, wo unter der Woche wohl viel Trubel herrscht, ist es am Wochenende doch eher ruhig und entvölkert.

Brüssel
Brüssel
Brüssel

Vom Europäischen Viertel führte uns der Weg dann mit einem Zwischenstopp und einem Imbiss auf dem Place Jourdan durch den Parc Léopold zum Parc du Cinqantenaire mit seinem Triumphbogen. Vom Triumphbogen hat man eine schöne Aussicht auf Brüssel und in den anliegenden Gebäuden findet sich eine sehr interessante Ausstellung des Königlichen Museum der Streitkräfte und Militärgeschichte.
Brüssel
Dieses Bild gibt es ähnlich auch analog aus der Minolta:
Brüssel
Brüssel
Brüssel

Vorbei an der Europäischen Kommission im Le Berlaymont am Place Schuman ging es dann zurück ins Zentrum, durch den Parc de Bruxelles und zu den Königlichen Galerien.
Europäische Kommission
Brüssel

Nach einem kurzen Bummel durch die Galerien sind wir bei Chez Léon zu Muscheln und Fritten eingekehrt und haben den Tag anschließend mit einer kleinen Tour rund um den Grand Place beendet.
Brüssel
Brüssel
Brüssel

Ein toller Tag mit hervorragendem Wetter, zu dem es alle Bilder wie üblich bei Flickr gibt:

Brüssel
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J. Haag

Ich bin 1967 geboren und am Rande der Eifel in Oberelvenich und in der Natur aufgewachsen. Seit 1988 beschäftige ich mich mit der Fotografie.

Fotografie bedeutet für mich Entspannung und Abenteuer zu gleichen Teilen. Seit den ersten analogen Bildern begleiten mich Kameras und Objektive von Minolta und nach der Übernahme durch Sony bin ich dem System treu geblieben.

Heute nutze ich neben spiegellosen Systemkameras mit Kleinbildsensor auch wieder analoge Kameras im Kleinbild- und Mittelformat sowie Sony Cybershot-Kameras mit 1"-Sensor für meine fotografischen Arbeiten, wobei ich den elektronischen Sucher der Sony-Kameras besonders schätze.

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