Welche Ausrüstung für Streetfotografie – Resümee

Ich habe in den letzten Wochen so einige Kombinationen aus Kameras und Objektiven, Systemarten und Kameragrößen in der Streetfotografie ausprobiert und heute möchte die verschiedenen, mir zur Verfügung stehenden Systeme und Kombinationen beschreiben, bewerten und mein bevorzugtes System benennen.Anmerkungen

Bevor ich auf die einzelnen System zu sprechen komme, möchte ich beschreiben, welche Kriterien für mich darüber entscheiden, ob eine Kamera oder ein System überhaupt in der Streetfotografie zum Einsatz kommen kann.

1. Sucher von oben einsehbar

Das absolut wichtige Merkmal einer Kamera für den Einsatz im Genre Street ist für mich, dass ich das Bild über einen Blick nach unten im Sucher oder auf dem Display sehen und komponieren kann. Ich bilde mir ein, dass sich der Fotografierte in der Street-Szene dadurch davon ablenken lässt, dass er fotografiert wird und, dass die Kamera am Auge den Fotografierten eher spüren und wissen lässt, dass er fotografiert wird. Meine digitalen Kameras von Sony, die ich für Street einsetze (RX 100, A7 II, A7R II), haben alle ein Klappdisplay, welches die Rolle des Schachtsuchers übernimmt und mit dem ich die Kamera dann auf Bauchhöhe halten und trotzdem die Kontrolle über das Bild haben kann.

2. Einsatzbereitschaft und Reaktionszeit

Nicht immer kann man in der Streetfotografie entstehende Szenen antizipieren, sondern muss auf das was man sieht reagieren. Häufig muss es dann schnell gehen, denn in den seltensten Fällen hat man genug Zeit die Kamera in Position zu bringen, zu fokussieren, zu komponieren um dann in Ruhe das Bild zu machen. Kameras mit kurzer Aufwach- oder Einschaltzeit, schnellem Autofokus und einer sofortigen Bereitschaft nach Machen des Bildes sind demnach Grundvoraussetzung für zufriedenstellende Streetfotografie.

3. Schwarz-Weiß-Modus

Bei analogen Kameras kann ich den S/W-Look des Bildes über Filmwahl und Belichtung steuern. Die damit erzeugten S/W-Bilder übertreffen für mich auch heute noch den Look der S/W-Bilder aus den digitalen Kameras. Ein konfigurierbarer S/W-Modus ist daher für mich wichtig, zumal ich mich bei der Streetfotografie für die fertigen Bilder (JPG) aus der Kamera entschieden habe.

4. Unauffälligkeit

Bei diesem 4. Punkt bin ich mir noch nicht wirklich sicher, ob ich diesen als Muss-Kriterium setzen möchte, denn zwischenzeitliche Erfahrungen lassen mich etwas anders darüber denken. Da ich aber lieber etwas gemeingültiger schreiben möchte, lasse ich die Unauffälligkeit mal in der Liste, bewerte aber für mich die Nichterfüllung nicht mehr als K.O.-Kriterium gegen die Kamera.Hier die mir zur Verfügung stehenden Kamerasysteme im Überblick, welche mindestens 2 der ersten 3 Kriterien erfüllen:Ausrüstung Streetfotografie(Von links nach rechts: Sony RX100 IV, Minolta MD 35mm F2.8 am TechArt AF-Adapter für den Einsatz an der A7II oder A7RII, Sony A7II mit dem Voigtländer 40mm F1.2, Sony A7RII mit FE 35mm F2.8 ZA und die Mamiya 645 Pro TL mit dem Sekor C 80mm F1.9 und dem Sekor C 55-110 F4,5)

1. Sony RX100 IV

Ich fange mal mit der kleinsten Kamera in meinem Sortiment (neben dem iPhone, welches ich nicht wirklich als Kamera sehe) an. Die RX100 IV, sowie ihre Vorgänger- und Nachfolgermodelle, sind für mich die Kameras mit dem höchsten TpQ1-Wert. Obwohl sie als Kompaktkamera (oder Point-and-Shoot) geführt wird, hat sie einige, hervorstechende Funktionen, die in diesem Segment nicht unbedingt zur Feature-Liste gehören:

  • Sie speichert RAW-Dateien (für mich in der Streetfotografie nicht wichtig, aber sie kann es).
  • Klappdisplay, welches gut für das Fotografien in Hüfthöhe ist
  • 3 Speicherplätze für Kamerakonfigurationen, die auch die bei der Konfiguration eingestellte Brennweite des Zoomobjektivs speichern <- Hammer!

Gekauft als Kamera für meine Frau oder als Immerdabei, habe ich die RX100 lange Zeit unterschätzt und im Schrank liegen lassen, was ihren Fähigkeiten nicht gerecht wird. In der Streetfotografie habe ich die Kamera wieder für mich entdeckt und nicht nur in diesem Genre nun wieder häufiger verwendet. Sie ist leicht, unauffällig und vermittelt mir ein gewisses Tarnkappen-Gefühl, weil ich denke, ich sehe damit eher wie ein Tourist denn wie ein Fotograf aus. Die RX100 macht einfach gute Bilder, egal in welcher Situation. Lediglich bei Nachtaufnahmen, wenn hohe ISO-Zahlen jenseits 800 benötigt werden, schwächelt sie etwas. Das ist aber dem kleinen 1″-Sensor mit 20 Megapixel geschuldet (zum Vergleich hat die Sony A7 II auf dem Kleinbildsensor dann nur 24 Megapixel). Ein paar Street-Bilder aus der RX100 IV:Lecker Kaffee Street Begegnung im Dunkeln

2. Sony A7 II / A7R II mit Sony FE 35mm F2.8 ZA

Egal ob an der A7 II oder an der A7R II, das Sony FE 35mm F2.8 ZA ist ein überzeugendes, kleines und leichtes Objektiv. Es hat zwar keine hohe Lichtstärke wie sein Bruder mit F1.4, aber dafür es ist klein und kompakt und bietet ebenfalls eine hohe Abbildungsleistung, was es zum idealen Begleiter für Städtetouren macht. Besonders im Genre Street macht es das zum idealen Partner – hier ein paar ältere Aufnahmen (in Farbe und an der A7):Familie, die auf Wasser starrt. / The family who stares at water. 20150507_DSC00744_ILCE-7.jpg 20150219_DSC00240_ILCE-7.jpg

3. Sony A7 II / A7R II mit Sony FE 55mm F1.8 ZA

Egal ob an der A7 II oder an der A7R II, das Sony FE 55mm F1.8 ZA ist ein tolles Objektiv. Es bietet eine hohe Abbildungsleistung und eignet sich sowohl für Portraits als auch für Streetfotografie. Nachstehendes Foto ist eines der ersten Street-/Stadt-Bilder, welches ich mit der A7R II und dem FE 55mm F1.8 ZA gemacht habe, dessen Details mich immer wieder beeindrucken und ich es mir genau deshalb immer wieder gerne anschaue.20151105_DSC02842_ILCE-7RM2.jpgWeitere Streetbilder mit der Kombi:Lass uns reden Seltsamer Blick

4. Sony A7 II / A7R II mit Minolta MD 35mm F2.8 per Techart AF-Adapter

Das Minolta MD 35mm F2.8 Rokkor habe ich schon immer gerne benutzt, sowohl adaptiert an einer Sony A7 als auch an einer meiner alten Minolta Filmkameras. Mit dem Techart Pro LM-EA7 Adapter und einem Mount-Adapter von Minolta MD auf Leica M wird aus dem manuell fokussierenden Minolta-Objektiv nun ein Autofokus-Objektiv. Den Adapter gibt es schon länger und ich war bisher eher skeptisch gegenüber dieser filigranen Technik eingestellt, nicht zuletzt weil die technischen Daten von einer Obergrenze beim Gewicht des Objektivs sprechen und im Internet auch einige negative Berichte zu lesen waren. Eine Diskussion mit einem Leser meines Blogs hat mich dann davon überzeugt diesen Adapter auszuprobieren und ich bin überrascht wie gut der AF-Adapter an der A7R II funktioniert. An der A7 II ist das AF-Feld auf den Bereich mit AF-Phasensensoren eingeschränkt, aber auch damit kann man leben, denn hey: Damit werden fast alle meine Minolta MD Rokkore zu AF-Objektiven. Die ersten Probeaufnahmen an der A7R II sehen doch vielversprechend aus, oder?Der Aufzug Zeit für eine Nachricht Feierabendgespräch

5. Sony A7 II / A7R II mit dem Voigtländer 40mm F1.2 Nokton

Im Geheimen glaube ich (oder ich wünsche es mir), dass das Voigtländer 40mm F1.2 Nokton das Objektiv ist, welches mich letztlich zur Streetfotografie gebracht hat, denn wenn ich mir die nachstehenden Bilder aus New York anschaue, die, wie die anderen Farbbilder in diesem Beitrag auch, vor meiner Entscheidung mehr Streetfotografie zu machen entstanden sind, dann empfinde ich das als schönen Gedanken. Tatsächlich ist das Nokton 40mm eigentlich das ideale Objektiv für Streetfotografie, denn:

  1. ist 40mm die Brennweite für die Streetfotografen, denen 35mm zu kurz und 50mm zu lang sind und kommt dem Bildwinkel des menschlichen Auge am nächsten.
  2. die hohe Lichtstärke erlaubt das Freistellen trotz Standardbrennweite und das mit einem schönen Bokeh.
  3. das Objektiv ist trotz der Lichtstärke klein und kompakt, was man aber mit manuellem Fokus bezahlt.

New York 2018 New York 2018 New York 2018

6. Mamiya 645 Pro TL mit Sekor 80mm F1.9

Ja, ich weiß, was ihr jetzt vielleicht denkt. Echt jetzt: Streetfotografie mit dem Klopper, mit knapp 2 kg an Kamera und Objektiv? Ähhmm, ja – man muss es doch mal ausprobieren! Fotografisch und technisch ist die Verwendung dieser Kamera schon eine kleine Herausforderung. Da ich Street gerne aus Bauch- oder Hüfthöhe fotografiere, wäre die Verwendung des Schachtsuchers auf der Mamiya 645 ideal. Leider hat die Mamiya 645 Pro TL keine interne Belichtungsmessung und kann diese nur über das Aufsetzen des Prismensuchers erweitern. Der Prismensucher verhindert aber wieder das Fotografieren mit der Kamera vor dem Bauch, da der Sucher nicht klappbar ist. Die Lösung ist der Winkelsucheraufsatz, den man auf das Okular des Prismensuchers aufschiebt und damit wieder von oben in den Sucher schauen kann – so sieht das Ganze dann aus:Klar, dass man damit auffällt und viel häufiger interessiert bis argwöhnisch angeschaut wird, als das jetzt z.B. mit einer kleinen RX100 oder einer A7 mit einem 35mm Objektiv der Fall wäre. Die Größe, die Bedienung, die manuelle Fokussierung bei der geringen Schärfentiefe einer Mittelformatkamera, das Auslösegeräusch und letztlich der Filmtransport per Kurbel machen das Gerät nicht unbedingt zum idealen Arbeitsmittel für Streetfotografie, wo man auch gerne mal schnell reagieren muss oder auch auch mal eine Serie von Bildern macht um sich dann das beste Bild herauszupicken. Eine Serie von 10 Bildern bedeutet an der Mamiya 645 das 2/3 des Films verbraucht wären und mit Motorgriff würde das ca. 7 Sekunden dauern, bis die Bilder gemacht sind. Moderne Spiegellose machen in 7 Sekunden an die 80 Bilder oder mehr. Aber darum geht bzw. ging es mir nicht. Ich wollte die Erfahrung machen mit dieser Kamera Streetfotografie zu erleben und wie ich damit auf andere wirke. Und Street-Bilder kann man damit auch machen:20181029_5317-TMY-15_(2) Mamiya 645 Pro TL.jpg 20181029_5316-TMY-04_(2) Mamiya 645 Pro TL.jpg Am anderen Ende der Bank

Welche wird mein Favorit?

Ich fange mal mit der Mamiya 645 Pro TL an:

So gerne ich mit der Mamiya 645 Pro TL und den tollen Sekor-Objektiven fotografiere und so sehr ich den Prozess, den Ablauf des Fotografierens mit dieser Kamera genieße: für Streetfotografie ist die Kamera nicht wirklich geeignet. Positiv vermerken möchte ich, dass die Belichtungsmessung per Prismensucher tadellos funktioniert; auch bei Gegenlichtaufnahmen und Blende 16, wie das letzte Bild „An anderen Ende der Bank“ zeigt. Große Unterschiede zwischen sehr hellen und eher dunklen Lichtsituationen kann man durch den Wechsel von Magazinen mit ISO 100 und ISO 400 Filmen kompensieren – also auch kein Problem, wenn man Wechselmagazine hat, und das Arbeiten mit dem Winkelsucher funktioniert auch gut. Das 80mm F1.9 ist nach wie vor ein tolles Objektiv. Es entspricht jedoch einem 50mm an Kleinbild und ist damit etwas zu lang. Eine 55mm Festbrennweite (entspricht 35mm an Kleinbild) habe ich nicht und werde sie mir deshalb auch nicht zwingend kaufen. Tatsächlich ist die Mamiya aber einfach zu groß, schwer und träge und unterm Strich behindert sie mich mehr dabei, als dass es mir dann noch Freude bereitet und daran würde auch eine 55mm Festbrennweite nichts ändern.Kommen wir zum Voigtländer 40mm F1.2 Nokton an der A7 II / R II.Voigtländer 40mm F1.2 Nokton an A7IINeben der Mamiya 645 Pro TL ist das die andere, manuell zu fokussierende Ausrüstung und das stellt sich dann letztlich als der einzige Hinderungsgrund bei der Nutzung heraus. Dabei habe ich mir wirklich alle Mühe gegeben um es mit dieser Kombination zu versuchen – nicht zuletzt, weil ich das Voigtländer und die Brennweite in Kombination mit der Lichtstärke so sehr mag – aber egal welche Einstellung ich bei der MF-Unterstützung verwende (Kontrastkantenanhebung in Farbe und Stärke, Zoomfaktor): Über das Display ist die Lage der Schärfeebene einfach nur sehr schwer zu bestimmen und in 60 – 70 % der Fälle lag sie daneben, bei dynamischen Motiven mit Bewegung lag die Ausfallrate sogar noch höher.Bleiben also nur noch die AF-Systeme in der engeren Auswahl, also entweder A7 II / R II mit 35mm F2.8 ZA, 55mm F1.8 ZA oder Minolta MD 35mm F2.8 am TechArt AF-Adapter, oder die kompakte Sony RX100 IV fix auf 35mm Kleinbildbrennweite eingestellt.Ich kann für mich sagen, dass meine bevorzugten Brennweiten für Streetfotografie 35 oder 40mm sind. Damit ist das Sony FE 55mm F1.8 ZA raus – es ist in vielen Situation einfach zu lang, besonders dann, wenn man versucht auf dem gleichen Gehweg mit z.B. Schattenwürfen zu spielen.Das KomplettpaketDer Techart AF-Adapter ist technologisch eine tolle Sache und verhilft in Verbindung mit den verschiedenen Minolta MD-Objektiven zu schärferen Bildern – nicht nur in der Streetfotografie. Aber ehrlich: Wenn man ein kompaktes FE 35mm F2.8 ZA an der A7 II / R II hat, ist die Verwendung des Techart LM-EA7 mit einem LM-MD Adapter und Objektiv nicht wirklich sinnvoll. Und so schafft es der Techart AF-Adapter mit dem Minolta MD 35mm F2.8 Rokkor im Bereich der Streetfotografie zwar auf das Podium, muss sich aber mit Platz 3 zufrieden geben.Die Entscheidung fällt also zwischen A7 II / R II mit FE 35mm F2.8 ZA und der RX100 IV. Beide Systeme haben ihre Vorzüge und wirkliche Nachteile gibt es kaum. Bei der RX100 IV fällt mir dazu nur die begrenzte High-ISO-Fähigkeit ein, bedingt durch den kleinen 1″-Sensor, der aber auf der anderen Seite den Vorzug der geringen Baugröße mit sich bringt. Da die beiden A7er Sensoren in Kleinbildgröße verwenden, ist deren ISO-Fähigkeit natürlich der RX100 IV überlegen, benötigen damit aber auch größere Gehäuse. Hinsichtlich Autofokus habe ich in der Streetfotografie nicht wirklich Unterschiede feststellen können, außer, dass der AF-Sensorbereich der A7R II etwas größer ist. Bei der A7 II fehlt leider der Silent-Mode mit vollem, elektronischen Verschluß, den ich bei Street sehr gerne verwende und so schafft es die A7 II mit dem FE 35mm F2.8 ZA auf den 2. Platz.Eine Entscheidung zwischen A7R II und RX100 IV konnte ich nicht wirklich treffen. Dei A7R II ist die komplettere Kamera, funktioniert auch im Dunkeln und bei Nacht sehr gut, hat ausreichende ISO-Reserven und den schnelleren AF. Die RX100 IV hat in Sachen Schärfentiefe bei gleicher Blendenzahl physikalisch bedingt deutliche Vorteile und garantiert somit eine höhere Ausbeute. Ihr großer Vorteil liegt aber in der Größe und im Auffall-Faktor. Somit teilt sich die A7R II mit FE 35mm F2.8 zusammen mit der RX100 IV den obersten Podestplatz.

 

1: TpQ ist ein Wert, den ich mir für diesen Beitrag und die RX100 ausgedacht habe und steht für Technologie pro Qubikzentimeter.

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J. Haag

Ich bin 1967 geboren und am Rande der Eifel in Oberelvenich und in der Natur aufgewachsen. Seit 1988 beschäftige ich mich mit der Fotografie.

Fotografie bedeutet für mich Entspannung und Abenteuer zu gleichen Teilen. Seit den ersten analogen Bildern begleiten mich Kameras und Objektive von Minolta und nach der Übernahme durch Sony bin ich dem System treu geblieben.

Heute nutze ich neben spiegellosen Systemkameras mit Kleinbildsensor auch wieder analoge Kameras im Kleinbild- und Mittelformat sowie Sony Cybershot-Kameras mit 1"-Sensor für meine fotografischen Arbeiten, wobei ich den elektronischen Sucher der Sony-Kameras besonders schätze.

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